Tipps für die ersten Yogastunden

Yoga Beginnerklassen

Wenn du mit Yoga beginnen möchtest, ist die perfekte Wahl der Beginnerkurs. In regelmäßigen Abständen werden 10 Einheiten für Yogabeginner unterrichtet. Dort lernst du Schritt für Schritt die grundlegenden Yogahaltungen. Am besten ist es, eine ganze Kurseinheit mitzumachen, dann hast du sogar die Möglichkeit diesen Kurs von deiner Krankenkasse fördern zu lassen (Näheres dazu unter “Präventionskurse”).

Du kannst die Beginnerklassen allerdings auch völlig unabhängig und frei von den Kursen besuchen, so dass du jederzeit einsteigen kannst.

Die passende Klasse finden

Die Levelangaben und Beschreibungen zeigen an, für wen die Klassen geeignet sind. Natürlich sind das nur grobe Einteilungen! Grundsätzlich gilt: Jeder und jede ist überall herzlich willkommen und kann integriert werden. Natürlich gibt es Klassen, die deinen individuellen Bedürfnissen besser entsprechen als andere. Hier findest du in den Kursbeschreibungen die wichtigsten Informationen. Falls du dazu Fragen hast, kannst du uns gerne eine E-Mail schreiben oder dich vor Ort beraten lassen.

Was du brauchst und nicht brauchst

Im Studio haben wir alles, was du für eine Yogastunde brauchst: Yogamatten, Sitzkissen, Decken und Yogahilfsmittel. Wenn du eine eigene Matte hast, kannst du sie natürlich gerne mitbringen. Wir üben Yoga barfuß und in bequemer Kleidung. Ein Handtuch ist nur dann sinnvoll, wenn du stärker schwitzen solltest. Deine Wertsachen kannst du zwar nicht einschließen, aber zu den Umkleiden und Taschenaufbewahrung hat außer den Yogis niemand Zugang.

Entspannt ankommen

Um entspannt in der Yogastunde anzukommen, sei ca. 15 Minuten früher da. Dann hast du genügend Zeit um dich anzumelden, dich umzuziehen, dir einen Platz einzurichten und sogar noch einen Tee zu trinken.  Gerade beim Besuch deiner ersten Yogastunde ist es hilfreich etwas früher zu kommen, um mögliche Fragen in Ruhe zu besprechen.

Körperliche Befindlichkeiten

Falls es etwas gibt, das der Yogalehrer/ die Yogalehrerin von dir wissen sollte, sag bitte vor der Klasse kurz Bescheid. Dazu gehören zum Beispiel körperliche Einschränkungen, Verletzungen, Bandscheibenvorfälle, aber auch Schwangerschaften. Es gibt Dinge, die du dann besonders beachten solltest und der Lehrer kann dir bessere Unterstützung geben, wenn er davon weiß.

Höre auf dich

Wenn es dir in der Yogastunde zu anstrengend wird: Mach einfach eine Pause. „Höher, schneller, weiter“ dieser Satz gilt im Yoga nicht. Yoga hilft dir, dich in deiner Wahrnehmung zu unterstützen und auch Grenzen anzunehmen.

Über das Singen

Zu Beginn jeder Yogastunde findet eine Phase der Konzentration statt, ein Zentrieren, ein Ruhigwerden. Bestimmt kennst du den Klang von „OM“ oder besser „A-U-M“. Es ist auch bei uns essentieller Teil jeder Yogastunde. Wichtig ist uns: Niemand muss mitsingen. Du darfst gerne, wir freuen uns, aber du darfst auch einfach nur lauschen. Das gleiche gilt für das Eröffnungsmantra. Vielen hilft der Klang dabei, sich bewusster auf die Praxis einzustimmen, sich zu fokussieren und einen neuen Raum, unabhängig vom Alltag, zu betreten. Im Yogaraum findest du auch kleine Karten mit dem Text, auf der du auch die Übersetzung lesen kannst.

Essen und Trinken

Grundsätzlich ist es hilfreich vor der Yogastunde nichts Schweres zu essen. Ein guter Abstand zur letzten Mahlzeit sind 2-3 Stunden. Allerdings gilt auch hier: keine Regeln. Ein bisschen Obst oder Nüsse vor der Praxis können dir die nötige Energie geben. Letztlich musst du herausfinden, was dich beim Üben unterstützt. Gefiltertes Wasser und Tee kannst du bei uns jederzeit trinken.

Lass dich drauf ein

Yoga ist ein ganz persönlicher Erfahrungsweg. Er entsteht immer erst, wenn man ihn geht.
Die Tipps ermöglichen dir einen guten Start auf der Matte. Doch letztlich geht es darum, sich auf die Yogastunde einzulassen: neugierig zu sein auf das, was man noch nicht kennt, offen zu sein, neue Erfahrungen zu machen und vor allem sich von sich selbst überraschen zu lassen.

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